Home    Print    Bookmark
Neues im Projekt
Publikationen
Zu den Fallstudien
Stroke Angel
MS Nurses
Zum Projekt
Übersicht
Motivation / Benefit
Projektpartner
Ziele
Arbeitsprogramm
Kontakt
Das Team
Impressum
Intern
Administration
Image
Funktionsweise actibelt PDF Drucken  Email-Adresse...

Zu Beginn der Fallstudie wurden in Gesprächen mit Ärzten die technologischen Anforderungen an das Unterstützungssystem für ein Aktivitätsmonitoring erarbeitet. Die angestrebte Lösung soll

  • den Menschen im Alltag nicht beeinträchtigen,
  • sich für Menschen aller Altersgruppen eignen,
  • für den Außeneinsatz mobil bzw. tragbar sein,
  • den jeweiligen Aktivitätsindex bestimmen und Stürze und Gleichgewichtsstörungen erkennen,
  • über mehrere Monate einsetzbar sein und
  • bei Kontrolluntersuchungen die Daten auswerten.

Vom SLCMSR wurde daher ein triaxialer Beschleunigungssensor in einen Gürtel integriert und eine Software zur Auswertung der Daten entwickelt. Der Gürtel actibelt® erfasst die Bewegungen des Tragenden (links-rechts, hoch-runter, vor-zurück) mit einer Samplingrate von 100 Hz. Mit Hilfe der Software werden die Messdaten aus dem Gürtel ausgelesen und ausgewertet. Die Software bestimmt dabei wie häufig der Patient sich bewegt hat und unterscheidet zwischen Joggen, Gehen, Stehen, Sitzen, Liegen, etc. Darüber hinaus gibt sie u.a. detaillierte Auskunft über Schrittanzahl, -länge, -asymmetrie und Energieverbrauch. Aus. den Daten können Gleichgewichtsprobleme und zu häufiges Sitzen und Liegen erkannt werden.

Image

Image

Image
Bewegungsdaten beim Sitzen, Laufen, Stehen und Liegen

Außerdem wird die maximale an einem Stück zurückgelegt Strecke berechnet. Diese ist eine objektivere Wegstreckenmessung, als die Wegstreckenmessung beim Arzt, die abhängig von der Tagesform und von tageszeitlichen Formschwankungen ist. Auch der so genannte „Weißkitteleffekt“, der die Ergebnisse von Messungen durch die Anwesenheit des Arztes oder einer Krankenschwester verfälscht, fällt durch eine Messung im persönlichen Umfeld weg.

 
   Home  Drucken

Unterstützt und gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Förderkennzeichen 16I1546